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Unreine Haut in der Schwangerschaft

 

© Ð�ндрей Журавлев AdobeStock 491609811
Als ob man als werdende Mutter nicht schon genug optische und sonstige „Opfer“ bringen würde – schätzungsweise an die 40 Prozent der Angehörigen dieser Personengruppe entwickeln (insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel) zudem Hautprobleme. Pickelchen, Mitesser, Pusteln und Papeln (eitrige Bläschen) treten da auf, wo vorher alles im Reinen war.
Die Ursache liegt in der Umstellung des Hormonhaushalts. Es werden verstärkt männliche Sexualhormone (Androgene) ausgeschüttet, die zu einer vermehrten Talgproduktion (Seborrhoe) führen können. Der Talg wiederum kann die Poren verstopfen, Schweiß und anderes Überflüssiges kann nicht mehr ungehindert passieren, was die Entstehung von Entzündungen und Hautunreinheiten fördert. Da sich der Körper meist nach einiger Zeit auf die neue Hormonsituation einstellt, verschwinden diese unangenehmen Begleiterscheinungen mit guter Pflege und Glück häufig ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel wieder.
Wer übrigens in der Jugend oder im Laufe des Menstruationszyklus‘ wiederholt derartige Hautprobleme aufweist, hat leider gute „Chancen“, dass diese auch in der Schwangerschaft auftreten.
Da Stress generell unserer Gesundheit nicht zuträglich ist, gilt es, sich in Gelassenheit zu üben, die man später, als junge Mutter, ohnehin benötigt. Außerdem gibt es einige Pflegetipps, die dafür sorgen, dass man sich „unter Umständen“ schnell wieder wohl in seiner Haut fühlt.
Verzichten sollte man auf aggressive Reinigungs- und Pflegeprodukte sowie auf Peelings (insbesondere salicyl- oder trichloressigsäurehaltige), auch auf die Verwendung älterer Akne-Produkte sollte man verzichten, wenn kein ausdrückliches ärztliches Einverständnis diesbezüglich vorliegt. Die Verwendung fett- und ölhaltiger Kosmetikprodukte (etwa Teebaumöl, Mineralöle, Paraffin, Vaseline) ist ebenfalls kontraproduktiv, da diese die Poren zusätzlich verschließen. Bei Reinigung und täglicher Pflege ist man mit Naturprodukten gut beraten. Das Gesicht sollte grundsätzlich mit einem sauberen, frischen Handtuch trockengetupft werden (nicht wischen oder rubbeln). Die frisch gewaschenen Finger sollen sich ausschließlich zur Reinigung und Pflege im Gesicht befinden. Ansonsten bleibt Anfassen tabu! Das Handanlegen an Pickel und Mitesser, mit dem Ziel, diese auszudrücken, macht das Ganze nur noch schlimmer. Nicht nur auf das Hautbild, sondern allgemein wirkt es sich positiv aus, reichlich zu trinken und auf eine gesunde Ernährung zu achten.
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