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Bevor nichts mehr geht: Verstopfung vorbeugen

Für rund 60 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer in den Industriestaaten ist das tägliche Geschäft leider kein solches mehr. Eine Verstopfung (Obstipation) kann unser körperliches und seelisches Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen - vor allem, wenn sie sich manifestiert. Erfolgt länger als drei Tage kein Stuhlgang, spricht man von Verstopfungen.
 
Während seiner Passage wird dem Darminhalt kontinuierlich Wasser entzogen - findet er nicht im angemessenen Tempo seinen Weg nach draußen, wird der Kot im Enddarm immer stärker komprimiert. Je länger dieser Stau andauert, umso schwieriger und unangenehmer wird die Ausscheidung. Vorbeugen ist also auch hier besser als abzuwarten; beträgt der Zeitabstand zwischen den Darmentleerungen seit über einem Vierteljahr grundsätzlich mehr als drei/vier Tage, ist die Obstipation chronisch. Trotzdem muss man aber auch nicht täglich müssen; hin und wieder mal ein bis zwei Tage Sendepause sind völlig unkritisch.

Nachteile von seltenen und anstrengenden Sitzungen

Blähungen, Völlegefühl, Unwohlsein und Bauchschmerzen machen sich zuerst bemerkbar - doch auch Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit, Mund- und Körpergeruch, allgemeine Trägheit, Kopfschmerzen sowie eine Verschlechterung des Hautbildes können Folgen einer chronischen Verstopfung sein. Verzweifelte Versuche, den Kot mit Gewalt aus dem Darm zu pressen, erhöhen den Blutandrang in Mastdarm und Anus und begünstigen die Entstehung von Hämorrhoiden oder schmerzhaften Rissen (Fissuren) in diesem Bereich.
 
In einem ständig überfüllten und überdehnten Dickdarm können sich außerdem kleine Schleimhautausstülpungen (Divertikel), bilden; die Elastizität der Darmwand lässt nach. Entstehen immer mehr solcher sackartigen Ausbuchtungen, kann sich Kot darin festsetzen und Entzündungen (Divertikulitis) auslösen. Verweilen Gift- und Schadstoffe zu lange in unserem Körper, kann auch unsere seelische Konstitution leiden - schließlich ist der Darm Teil unseres vegetativen Nervensystems und hat als solcher Einfluss auf die Psyche.  

Regeln für geregelten Stuhlgang
 
  • Damit sich unser Darm bewegt, sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen; sind wir allgemein zu träge, kommt auch unser Entsorgungssystem nicht in Schwung.
  • Flüssigkeit! Hat unser Körper insgesamt zu wenig davon, läuft auch unsere Verdauung auf dem Trockenen. Zwei bis drei Liter täglich sollte die Trinkmenge betragen; nimmt man ein Glas lauwarmes Wasser bereits vor dem Frühstück zu sich, kann dies dem Entleerungsreiz ebenfalls förderlich sein - oder eben eine Tasse Bohnenkaffee. Im Übrigen kurbelt es die Verdauung an, die Mahlzeiten immer mit Mineralwasser einzunehmen. Auch die abführende Wirkung von Fruchtsäften ist nicht zu unterschätzen; der Klassiker stammt vom Apfel, doch auch Birnen-, Kirsch-, Himbeer-, Trauben, Pflaumen- oder Rhabarbersaft, mit Wasser verdünnt, bringen die Verdauung auf Touren.
  • Bei Gemüse und Obst (enthält unter anderem Faserstoffe und Wasser) darf kräftig zugelangt werden, wenn das stille Örtchen etwas belebt werden soll. 
  • Der Quellfähigkeit von Flohsamen ist es zu verdanken, dass zwei bis drei Teelöffel davon, einige Minuten in Wasser eingeweicht, sowohl pur verzehrt als auch mit anderer Nahrung (z.B. Joghurt, Müsli) vermischt sich verdauungsfördernd auswirken. Voraussetzung: Viel dazu trinken!
  • Probiotika bringen die Darmflora wieder ins Lot. Diese können entweder durch Molke, Kefir sowie Joghurt oder in Tabletten-/Kapselform eingenommen werden.
  • Wer denkt, gegen Verstopfungen sei kein Kraut gewachsen, sollte die Schwedenkräuter-Mischung probieren; die enthaltenen Bitter- und Schleimstoffe tun außerdem bei Magen-/Darm-Krämpfen und Blähungen gut.

Der gelegentliche Einsatz von Laxantien (Abführmitteln) aus der Apotheke verschafft, wenn nichts mehr geht, selbstverständlich auch Erleichterung.

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